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Raid steht für "Redundant Array of Independent Disks".


Ein Raid ist also eine "redundante Anordnung unabhängiger Festplatten", es werden mehrere Festplatten zu einem logischen Laufwerk verbunden, dies geschieht in der Regel über einen Hardware-Controller (Hardwareraid) oder über eine Software (Softwareraid). Die einzelnen Typen werden in Level unterteilt, jedes Level hat besondere Eigenschaften und Vor- bzw. Nachteile. Die großen Unterschiede liegen in der Performance, der Datenverfügbarkeit, Speicherkapazität und in den Kosten.


Ein Raid ersetzt kein Backup !


Ein Raid kann vor Hardwareausfällen schützen, sofern wichtige Vorgehensweisen eingehalten werden.


Es gibt viele Faktoren, die den Daten auf dem Raid zum Verhängnis werden können, hier einmal einige Beispiele:

• Ausfall mehrerer HDDs zugleich oder in kurzem Abstand

• Viren oder anderer Schädlingsbefall der Daten

• Diebstahl

• Höhere Gewalt

• Speicherfehler

• Festplattenfehler

• Fehlbedienung, Manipulation

Ein Raid wird gerne als eine Art Backup-Lösung angesehen, die vor Datenverlust schützen soll. Dies ist falsch !!! Ein Raid-System kann niemals ein Backup ersetzen ! Deshalb ist es unerlässlich auch von einem Raid-System in regelmäßigen Abständen ein Backup zu erstellen.


Um sich allerdings vor Hardwareausfällen mit dem Raid schützen zu können ist es wichtig, dass man die Vorgehensweisen und Vorkehrungen einhält.


Vorgehenweisen die bei einem Raid notwendig sind, um sich mit diesem vor Hardwareausfällen zu schützen:

• Mit dem Umgang des Systems vertraut machen, so dass man im Ernstfall reagieren kann
  • Raidcontroller Managementsoftware installieren und damit vertraut machen
  • Email Benachrichtigung einrichten, Funktion überprüfen und regelmäßig Nachrichten abrufen
  • Ernstfall durchspielen, z. Bsp. eine HDD entfernen und wieder in das System integrieren / rebuilden
  • Notfallplan erstellen, wie gehe ich im Ernstfall vor
  • Verfügbarkeit von Ersatzfestplatten prüfen
• Ersatzfestplatten vor Ort deponieren
  • Regelmäßige Wartung und Pflege des Systems
  • Regelmäßiges Überprüfen der Konsistenz, am besten zeitgesteuert über die Managementsoftware
  • Regelmäßiges Überprüfen der Logfiles
  • Frühzeitiges Reagieren bei defekten Sektoren, SMART Fehlern, etc.

 

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